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26. 8. - Heimreise

26. 8. - Heimreise
Der Osloer Yachthafen

Wir haben uns den Wecker auf sieben Uhr gestellt, denn heute morgen wollen wir uns direkt auf den Weg nach Oslo machen - zu Mittag müssen wir am Fährhafen sein. Es ist ein wunderschöner und sehr herbstlich anmutender Morgen, als wir das Zelt zusammenpacken und uns ohne Frühstück durch eine felsige Rinne auf den Weg hinunter zur Hüttensiedlung machen. Auf dem Weg beobachten wir, wie ein Mann aus einer der Hütten tritt und mit wildem Fuchteln ein Grüppchen Schafe aus seinem Vorgarten zu verscheuchen versucht. Als wir auf der Straße sieht, nehmen dieselben Schafe Kurs auf uns und rennen mit wildem Glockengebimmel über die Kuppe auf uns zu. Sie lassen sich streicheln und gehen dann wieder ihrer Wege - nicht, ohne vorher mit ihren Glocken zwei fette Schrammen ins Auto zu schlagen…

Auf dem Rückweg hinunter zum Fluss - das Navi hat sich einstweilen an die Existenz der Brücke erinnert - durchqueren wir ein Hochtal, das ganz von Rauhreif überzogen ist, in der Mitte ein kleiner Teich, aus dem Nebel aufsteigt. Der nahe Herbst ist hier nicht mehr zu übersehen.

Auf dem Weg zum Fährhafen kurven wir noch quer durch die Osloer Innenstadt und stehen letztlich doch etwas unvermittelt vor dem Terminal, wo wir nach einiger Wartezeit auf die Fähre fahren und unsere Kabine beziehen können; zu einem, wie sich später herausstellen wird, konkurrenzlos günstigen Preis haben wir uns eine Außenkabine mit Doppelbett und großem Fenster geleistet. Wir gehen erstmal duschen und lungern danach eine ganze Weile lesend auf dem Bett herum, während draußen der Oslofjord vorbeigezogen wird, und verabschieden uns so ein wenig wehmütig, aber auch sehr erfüllt, von Norwegen.