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Begonnen hat das mit dem Zelten mit Island und zwar schon, bevor wir nach Island fuhren, mit unserer Schwedenreise 2016. Sie war als Probelauf für das Draußenschlafen bei herbstlich-widrigem Wetter gedacht. Letzteres hatten wir nicht, es schien immerzu die Sonne - und das war auch gut so, denn das Zelt, ein schon etwas angejahrtes Modell aus zweiter Hand, war nicht mehr so richtig dicht.
Damals stand noch das Übernachten in der Natur im Vordergrund, das Wandern war mehr ein Nebeninteresse und hing nicht ursächlich mit dem Zelten zusammen. Dementsprechend bestand auch die Ausrüstung aus heutiger Sicht vornehmlich aus Kram, den man nicht braucht: Bratpfanne, Blechbesteck und Schlapfen, um nur einige zu nennen.
Das sah auch in Island noch so ähnlich aus. Wir fuhren viel und zelteten schon mal "im Gebüsch", als das noch geduldet wurde.
In den nächsten Jahren merkten wir aber, dass viele tolle Zeltplätze nur zu Fuß erreichbar sind und spätestens, als wir 2019 das erste Mal mit dem Zelt auf einem Berg übernachteten, wurde der Blick auf das, was man so mitschleppt, kritischer. Seitdem zieht es uns jährlich für eine Mischung aus road trip und Wanderurlaub nach Norwegen.