Freitag, 19. 8. - Norwegian Airports
In der Nacht war Wind aufgekommen, der Morgen allerdings ist klar und sonnig. Mit viel Wehmut machen wir uns auf den Weg zurück nach Leknes. Im Supermarkt kaufen wir noch eine Biola, ein Knäuel Sockenwolle in Blautönen und ein paar Weingummis, dann machen wir uns auf den Weg zum Flughafen, wo wir den Mietwagen abgeben, das Gepäck einchecken und uns noch eine Weile in die Sonne legen. Bei der Sicherheitskontrolle muss ich die Kuksa vorzeigen.

Der Flughafen ist wirklich winzig, die Passagiere der Propellermaschine nach Bodo passen gerade so hinein. Das Boarding geht blitzschnell und zu Fuß vor sich und wir ergattern einen Platz mit Aussicht, wenn auch am Notausgang. “In case of an emergency you’ll need to remove the door”, informiert mich die Flugbegleiterin lakonisch.
Der Flug geht, mit traumhafter Aussicht über Meer und Schären, schnell vorbei. Das Flughafengelände von Bodo überrascht uns dann durch seine Größe, da er auch als Militärflughafen dient. Auf dem Weiterflug nach Oslo dann zieht die Aussicht sich zu und wir schlafen ein wenig. Bei der Landung regnet es, der Anschlussflug nach Düsseldorf ist relativ knapp, jedoch ist der Flughafen bei OSMand derart gut kartiert, dass wir uns noch vom Flieger aus orientieren können. So haben wir sogar noch Zeit, in einer Wechselstube das Bargeld vom Autoverkauf einzutauschen.

In Düsseldorf nehmen wir erleichtert sämtliches Gepäck im Empfang, auch wenn es vom Platzregen in Oslo ziemlich nass geworden ist, und gönnen uns ein Taxi nach Hause - wie die gesamte Heimreise freundlicherweise auf Kosten des KFZ-Schutzbriefs.