Norwegen 2021 - ins Heilige Land
Es wird langsam langweilig, aber: So richtig im Voraus geplant ist der Urlaub auch in diesem Jahr nicht. Gleichzeitig haben viele Länder, wie auch Norwegen, weiterhin umfangreiche Coronaregeln installiert, die auch die Einreise betreffen. Der Plan sieht vor: Wir nehmen die Fähre von Sassnitz nach Ystad - im übrigen dieselbe Katamaranfähre, die letztes Jahr zwischen Hirtshals und Kristiansand verkehrte -, fahren dann am selben Tag noch an der schwedischen Küste entlang bis zur norwegischen Grenze, denn Schweden ist aufgrund höherer Infektionszahlen ein als rot eingruppiertes Land, was heißt, dass die Durchreise nur erlaubt ist, wenn keine Übernachtungen stattfinden.
So ganz sicher ist die Sache aber auch nicht, denn eigentlich sind auch keine öffentlichen Verkehrsmittel erlaubt und so eines ist eine Fähre ja nun mal... Es ist alles einigermaßen absurd und im Nachhinein glaube ich, dass niemand dieses Regelwerk so richtig im Griff gehabt hat und schon gar nicht die armen Jungs und Mädels an den Grenzübergängen. Ich jedenfalls gehe mit der Ungewissheit auf die übliche Art um: Ich mache Pläne B und habe reichlich Wander- und Zeltstrecken in Schweden in petto.
Wie üblich ist die letzte Woche vor dem Urlaub reichlich anstrengend. Samstagmorgens geht es dann los: Wir fahren erstmal zu Heikos Eltern, sind noch bei seinen Verwandten zum Grillen eingeladen und verbringen einen schönen entspannten Sonntag, wo wir bei bestem Wetter noch das Zelt gründlich von den Vegetationsresten der letzten zwei Norwegenurlaube befreien können. Dann geht es zeitig ins Bett, denn morgen müssen wir in aller Frühe nach Sassnitz...









