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Samstag, 23. 9. - Icewear, Geothermalkraftwerk Hellisheidi, Reykjavik, Rückflug

Samstag, 23. 9. - Icewear, Geothermalkraftwerk Hellisheidi, Reykjavik, Rückflug

Der nächste Morgen dämmert grau und tendenziell regnerisch, so dass wir in einer Regenpause schnell das Zelt soweit möglich trocknen und uns Richtung Reykjavik begeben. Wir halten ein letztes Mal an einem BONUS sowie dem Icewear Outlet, wo ich mir zwei Jacken kaufen und da es gerade wirklich junge Hunde regnet, entschließen wir uns zu einer Besichtigung des Geothermalkraftwerks Hellisheidi Richtung Selfoss. Schon von außen ist der Kasten mit seinen eifrig dampfenden und stinkenden Schloten ein beeindruckender Anblick. Drinnen können wir in die Turbinenhalle blicken und lernen über die Energiegewinnung durch den heißen Dampf und durch das heiße Wasser, das als Nebenprodukt entsteht und in einer pipeline mit nur 2 Grad Wärmeverlust nach Reykjavik geleitet wird, um dort Häuser, Gehsteige und einen Strandabschnitt bzw. das Meer davor zu beheizen.

An einer Tankstelle räumen wir das Auto auf, verpacken alles wieder flugzeuggerecht in Taschen und Koffer und machen uns dann wieder auf nach Reyjkavik, wo wir einen ziemlich trockenen Nachmittag verbringen, durch die Straßen schlendern, an der Hallgrimskirkja eine Waffel essen, nochmal bei Icewear vorbeischauen (diesmal für eine Jacke für H. sowie einen Islandcardigan für mich), die Skulptur des Sonnenschiffes nicht finden, die bunten Glasfassaden der Harpa bestaunen, den ersten Kaffee seit drei Wochen trinken, Museumsbesuche verwerfen und uns zum Abschluss ein Restaurantessen im “Rok” gönnen. 

Gegen sieben bringen wir das Auto zurück zur Vermietung und werden zum Flughafen chauffiert, wo wir die restliche Zeit totschlagen, bis wir nach einem letzten Blick auf isländische Nordlichter am Ende der Nacht wieder  deutschen Boden betreten.