18. und 19. 8. - Heimreise
Wie geplant ist es morgens, als wir aufwachen, noch trocken, aber wir können das kühle Nass schon von Westen daherkommen sehen und so bauen wir ohne weiteres Trödeln das Zelt ab und spazieren zurück Richtung Auto, fahren zurück entlang des stillen Gletschersees, durch Mo i Rana, wo wir uns ein Frühstück kaufen und auf der E12 über die Reichsgrenze. Am Grenzübergang liegt eine idyllische Berglandschaft mit Seen und Inselchen, aber zu dem Zeitpunkt hat uns der Regen bereits eingeholt und alles liegt unter einem dicken Grauschleier. Wir machen es uns im Auto gemütlich und hören Hörbuch, während wir geduldig an den über 2.800 km arbeiten, die jetzt noch vor uns liegen. In Hemavan kreuzen zwei Unverdrossene mit dicken Wanderrucksäcken vor uns die Straße.
Der Regen begleitet uns den ganzen Tag; abends übernachten wir in Orsa in einem zum Hotel ausgebauten alten Gutshof mit einem sehr originellen Vollplastik-Badezimmer. Nach einem guten Frühstück sind wir wieder unterwegs; diesmal wollen wir in Kopenhagen übernachten und vielleicht noch die Stadt besichtigen, aber wir finden kein schönes Hotel mit halbwegs brauchbaren Parkmöglichkeiten in der Stadt und letztlich beschließen wir, direkt durchzufahren. Nach sehr schöner Abendstimmung auf der Öresundbrücke sind wir spät in der Nacht wieder mit Zuhause, Bett und Katzen vereint.